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Wissenswertes vom  Filmkomponist Johannes Kayser aus dem Bereichen Musik, Video und Filmmusik.

 

Es gibt viele Nationalhymnen, deren Urheber noch leben oder zumindest noch keine 70 Jahre verstorben sind. So lange läuft in fast allen Staaten der urheberrechtliche Schutz. Deshalb umso wichtiger, genauer hinzuschauen. Folgende 12 Nationalhymnen, bearbeitet vom Kayser Medienverlag, können für die gema freie Vertonung eingesetzt werden :

Eurovision
Die Eurovisions-Hymne ist das Te Deum Nr. 146, ein Preludium des Komponisten Marc-Antoine Charpentier, verstorben im Jahr 1704. Sie wird 1954 als Eurovisions Melodie gewählt. Das Te Deum ist in D-Dur komponiert. Das Präludium ist ein Rondo und das Refrainthema ist feierlich. Trompeten und Pauken verleihen einen offiziellen Ton.
 
Europa
Zu zahlreichen europäischen Anlässen erklingt die Musik zur Ode "An die Freude" aus dem vierten Satz der Neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven, gestorben 1827 . 1972 hat der Europarat einen Ausschnitt des Vorspiels zur Ode an die Freude der 9. Symphonie als Europäische Hymne angenommen. Sie ist symbolisch für das Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Europäer zu verstehen.
 
Österreich
Die Bundeshymne Österreichs wurde 1946 in unmittelbaren Nachkriegszeit im Rahmen eines Wettbewerbes geschaffen. Die Melodie wurde nach damaligen Wissenstand Wolfgang Amadeus Mozart zugeordnet, neuere Forschungen ergaben hingegen, dass der Komponist Paul Wranitzky, Konzertmeister der Wiener Hofoper am Kärntnertor und gestorben 1808,der Urheber war.
 
Belgien
La Brabançonne, zu deutsch Das Lied von Brabant, ist der Name der Nationalhymne Belgiens und wurde vom belgischen Opernsänger François Van Campenhout, gestorben 1848, komponiert. Die Brabançonne entstand zu einer Zeit , in der sich Belgien gegen die Niederlande zu Wehr setzen musste.
 
Deutschland
Die Melodie des Deutschlandlieds stammt vom österreichischen Komponisten Joseph Haydn, gestorben 1809. Sie ist Thema des 2. Satzes op. 76, Nummer 3, G Dur des »Kaiserquartetts«, welches Haydn im Jahr 1797 komponierte, und wurde auch als österreichische »Kaiserhymne« benutzt. Einige Teile sind der Melodie eines alten kroatischen Volksliedes aus österreichischem Burgenland gleich. Dieses kroatische Lied ist älter als die Hymnenmelodie und ist zum ersten Mal in Marija Bistrica aufgezeichnet.
 
Großbritanien
Über den Ursprung der Nationalhymne von England, God save the Queen, gibt es keine eindeutigen Angaben. Man findet die Melodie in einer leicht differierenden Fassung im Thesaurus Musicus von 1744. Auch in einigen Werken Henry Purcells, gestorben 1711, finden sich Spuren der Melodie. Das Lied wird in der Form, wie wir es heute kennen, vermutlich spätestens seit 1800 gesungen und ist damit die offizielle Nationalhymne von England.
 
Frankreich
Die Marseillaise ist die Nationalhymne der Französischen Republik. Sie ist das Lied der Französischen Revolution und das Freiheitslied der ganzen Welt. Offizieller Komponist ist Claude Joseph Rouget, gestorben 1836. Er komponierte 1792 während der Kriegserklärung an Österreich das Kriegslied der französischen Rheinarmee Chant de guerre pour l’armée du Rhin, das dann später, unter der Bezeichnung La Marseillaise, zum Revolutionslied wurde. Kritikern zufolge gehen die Ursprünge allerdings auf den deutschen Organisten Holzmann aus Meersburg zurück.
 
Italien
Il Canto degli Italiani ist die Nationalhymne Italiens. Die Melodie komponierte Michele Novaro, gestorben 1885. Die Melodie entstand im Jahr 1847 unter dem Eindruck des bevorstehenden Freiheitskrieges gegen das Kaisertum Österreich. Schon im Jahr 1862 wurde die Hymne von Giuseppe Verdi besonders herausgehoben, zur Nationalhymne machte man sie aber erst später als 1946 die Republik gegründet wurde. Die italienische Nationalhymne gehört mit zu den fröhlichsten und melodischten Hymnen überhaupt.
 
Portugal
A Portuguesa ist die portugiesische Nationalhymne. Alfredo Keil, gestorben 1907, komponierte die Melodie der portugiesischen Hymne in den Jahren 1890/91. Erst seit 1911 ist dieses Lied die offizielle Hymne Portugals, es trat an Stelle der bis dahin gültige Hymne O Hino da Carta der Monarchie, deren Text von König Pedro IV. stammte. Es ist ein sehr patriotisches Lied, das seinen Ursprung in einer starken nationalistischen Bewegung hatte, die in Portugal Ende des 19. Jahrhunderts immer stärker wurde.
 
Schweiz
Der Schweizerpsalm ist die aktuelle Nationalhymne der Eidgenossen. Das Lied wurde 1841 von Alberich Zwyssig, einem Zisterziensermönch des Klosters Wettingen, aus dem Messegesang Diligam te Domine komponiert. Eine eindeutige und offizielle Nationalhymne hat die Schweiz aber erst seit seit dem 1. August 1981. 1961 legte der Bundesrat den Schweizerpsalm als provisorische Landeshymne fest, um Verwechslungen zwischen der britischen und der schweizerischen Nationalhymne auszuschließen, die damals noch zur gleichen Melodie gespielt wurden.
 
Spanien
Marcha Real , der königlicher Marsch, ist die Nationalhymne von Spanien. Sie ist eine der ältesten Hymnen in Europa. Die Marcha Real wurde von einem unbekannten Komponisten verfasst. Offiziell besitzt die spanische Nationalhymne keinen Text. Alle Bestrebungen, dies zu ändern, waren bisher erfolglos. Im Jahr 1761 wurde der Marcha Real erstmals erwähnt. Um den Marsch an der Front spielen zu können, war er nur mit Trommeln und Querflöten instrumentiert.
 
USA
The Star-Spangled Banner ist seit 1931 die offizielle Nationalhymne der USA. Die Melodie stammt aus England von John Stafford Smith, einem Sänger, Komponist und Musikwissenschaftler.Er starb 1836. Für die meisten US-Amerikaner hat dieses Lied eine besondere Bedeutung, mit der sie die Liebe zu ihrer Heimat und Nation zum Ausdruck bringen.

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Frédéric Chopin komponierte fast ausschließlich für Klavier und diese Musikstücke sind ein einzigartiges Phänomen in der Geschichte der Musik. Die Inspiration ist Hauptbestandteil des Gesamtwerks. Er hat ein unerschöpfliches Werk hinterlassen, das herausragende Pianisten immer wieder begeistert.

Chopin entlockte dem Klavier ungeahnte Möglichkeiten des Ausdrucks, schuf einen herausragenden persönlichen Stil und dadurch Klangwelten, die vorher weitgehend unbekannt waren. Die Melancholie als dominante Stimmung in vielen Klavierstücken ist die Folge seiner Sehnsucht nach seiner Heimat, nach Geborgenheit, nach unerreichbaren Frauen und nach Vergangenheit.

Die Intensität seiner Musik steht im gegensätzlichen Verhältnis zu seiner zerbrechlichen Erscheinung. Chopin litt vermutlich seit seiner Kindheit an einer fortschreitenden Lungentuberkulose und ist daran auch verstorben. Zudem hatte er Depressionen und Halluzinationen, die sich in seinen Werken immer wieder manifestieren.

Chopins Musik ist für viele Vertonungen die perfekte Filmmusik. Sie unterstützt bewegte Szenen mit einer Unaufdringlichkeit und Stimmungsfülle, die seines Gleichen sucht. Der Blick auf das Wesentliche verhilft vielen Bildszenen zu neuem Glanz. Die beeindruckende Vielfalt der Gefühle und Stimmungen sowie ihre vielen kompositorischen Wandlungen sind einzigartig. Die Bandbreite der Gedanken und emotionalen Zustände in der Musik Chopins scheinen fast unbegrenzt.
 



Kayser Medienverlag Musik Klassik Elements Die bekanntesten Werke Chopins finden Sie in den Klassik Elements

Klassik Chopin Nocturnes

MP3 und WAV sind beides gängige Audio-Formate. Sie unterschieden sich in der Dateigröße und in der Genauigkeit der Zeit- und Frequenzdarstellung. Die wav Datei ist eine unkomprimierte PCM-Datei und das Format, das auf Audio-CDs verwendet wird.
Es vereinfacht die analogen Signale, die zum Beispiel auf Vinyl und Kassette verwendet werden. Die Informationsdichte ist aber so hoch, dass das menschliche Ohr gegenüber dem Originalton keinen Unterschied feststellen kann. Resultat sind deswegen große Dateien. Ein weiterer Nachteil besteht darin, das so ohne weiteres keine Metadaten, wie zum Beispiel Interpret, Songtitel oder Artwork, gespeichert werden können.

MP3 ist ein Codec, die Audio Inhalt ein Resultat einer Kompression. Dieses Format ist der Ausgangspunkt aller modernen digitalen Musikformate. In den frühen Neunzigern entwickelt, machte MP3 es möglich digitale Musik aus dem Internet zu laden und unterwegs auf kleinen Speichern zu transportieren und zu hören.

MP3 Dateien sind in mehrere Frequenzbänder unterteilt. Wird ein Frequenzband von einem anderen überdeckt, wird dieses mit nur geringer Präzision gespeichert und nach psychoakustischen Gesichtspunkten beschnitten. Zudem werden hohe Frequenzen im nicht hörbaren Bereich, die sogenannten Obertöne, beschnitten. Dies geht auf Kosten der Genauigkeit, wird aber nur schwerlich wahrgenommen.

Durch diese Eingriffe werden die finalen Dateien kleiner. Bei 320 kbps, der höchsten Qualitätsstufe und gleichzeitig der niedrigsten Komprimierung, sind diese Unterschiede aber für den normalen Nutzer nicht herauszuhören Das Prinzip von mp3 ist , nur die Informationen beizubehalten, die für Menschen tatsächlich hörbar sind. Insofern ist es unter normalen Hörumgebungen schwierig, einen Unterschied zu wav Dateien wahrnehmen.
Nicht immer ist höchste Qualität der ausschlaggebende Faktor für die Verbreitung eines Standards. Mp3 hat sich auf Grund der kleinen Dateien, Portabilität und der akzeptablen Qualität als Industriestandard durchgesetzt, egal ob im Radio ,TV oder der gesamten Postproduktion. Wenn man sich die heutigen Wiedergabemedien anschaut wie Smartphone, Computer oder Fernseher, ist dieser Schritt insgesamt akzeptabel.  

Geschichte der Filmmusik

Seit Ende des 19 Jahrhunderts werden Stummfilme mit Musik in Varieté Theatern aufgeführt. Sie stand anfangs jedoch ohne Beziehung zu den gezeigten Bildern und hatte lediglich die Funktion das Geräusch des Projektors zu übertönen . Man spielte klassische Musik , meist nach Ermessen des jeweiligen Pianisten. Da die Zuschauer dies oftmals als störend empfanden, improvisierte der Pianist die Melodie nach der Bildabfolge und Dramatik des Films. So entstand der eigentliche Begriff der Filmmusik.

Es wurde auch versucht, aus Kostengründen Schallplatten abzuspielen. Dies scheiterte aber an der Kopplung von Musik an den Film und so blieb der Klavier- und Orgelspieler dem Kinopublikum erhalten. Größere Lichtspielhäuser unterhielten die ersten kleineren Orchester. Die Auswahl der Musikstücke war den Kinobesitzern überlassen. Diese engagierten erstmals Komponisten, die auf den Film passende Musikstücke erstellten. Die ersten bekannten Filmkomponisten waren Giuseppe Becce, Gottfried Huppertz und Edmund Meisel.
Der nächste Schritt in der Entwicklung der Filmmusik war, dass die Komponisten beauftragt wurden, in Abstimmung mit den Ideen des Regisseurs passende Musik auf den Film zu komponieren. Das fertige Notenmaterial wurde dann mit dem Film mitgeliefert. So war es erstmals möglich, dass bei jeder Aufführung der Zuschauer die selbe Filmmusik hörte.

Der Tonfilm verdrängte in den 1920er und 30er Jahren den Stummfilm und allein in Deutschland verloren mehr als 10000 Musiker ihre Arbeit. Beim Tonfilm wurde die Filmmusik parallel mit dem Bild aufgezeichnet und man schaffte damit überall eine gleichmäßige Tonqualität. Zur Musik wurden nun auch Dialoge und Geräusche wiedergegeben. Die ersten Tonfilme waren noch komplette gefüllt mit viel Musik und man unterbrach diese nur bei absolut wichtigen Dialogen oder Geräuschen. Das änderte sich erst in den 30er Jahren. Ab diesem Zeitpunkt beschäftigten die großen Filmstudios Komponisten, Arrangeure und Dirigenten und es wurde auf die jeweiligen Szenen und Handlungen komponiert.
In den fünfziger Jahren verlor der Film durch den Einzug des Fernsehens das breite Publikum, fand aber in der Jugend schnell eine neue Zielgruppe. Die Filmmusik änderte sich und man verwendete nunmehr moderne Unterhaltungsmusik und Jazz. Dadurch wurde zusätzlich Profit durch den Verkauf von Schallplatten mit Filmmusik erzielt. In den 70ern gab es einen riesengroßen Innovationsschub in Film- und Tricktechnik. Es entstand die Symbiose aus Special Effekts und Filmmusik, die bis heute Bestand hat.

 

Seit 1967 wird analoges Fernsehen in Deutschland im PAL Format gesendet. PAL hat eine Bildwiederholfrequenz von 50 Hz und kann 50 Halbbilder beziehungsweise 25 Vollbilder pro Sekunde wiedergeben. In Amerika und einigen Teilen Asiens verwendet man das NTSC-Format mit 60 Hz und somit 60 Halbbildern beziehungsweise 30 Vollbildern pro Sekunde. Der Grund für die differierenden Frequenzen von PAL und NTSC liegt in den unterschiedlichen Wechselspannungen in den Ländern, die Netzphasen sind Auslöser für den Zeilensprung bei der Übermittlung von Halbbildern .

Beide Standards unterscheiden sich gerell nicht in der Videoqualität. Es gilt: Je höher die Auflösung, desto niedriger die Bildrate und umgekehrt. Die Bildraten von PAL sind Vielfache oder Teiler von 50 (25fps, 50fps, 100fps), die von NTSC sind Vielfache beziehungsweise Teiler von 60 (15fps, 30fps, 60fps, 120fps, 240fps). Bei einer höheren Bildrate sehen Kameraschwenks und schnelle Bewegungen flüssiger aus und man hat mehr Möglichkeiten bei der Zeitlupe.

Insgesamt spielen die unterschiedlichen Standards keine große Rolle mehr, haben sich bei der Aufnahme von Videomaterial aber bis heute gehalten. Man sollte sich sicherheitshalber gleich zu Beginn eines Filmprojekts für einen Standard entscheiden und dabei wissen, was am Ende mit dem Video geschehen soll. Für eine DVD Produktion nutzt man auf Grund der Kompatibilität zu allen Wiedergabegeräten in der Regel PAL , wenn es ein YouTube Video wird, kann man auch die höheren NTSC-Bildraten benutzen, die Bewegungen mit mehr Bildern flüssiger machen.