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Wissenswertes vom  Filmkomponist Johannes Kayser aus dem Bereichen Musik, Video und Filmmusik.

Die besten Ergebnisse bei der Aufnahme erzielt man sicherlich, wenn eine zweite Person während des Videodrehs den Ton regelt. Leider ist dies oft durch ein geringes Budget oder schon durch das verwendete Equipment nicht möglich. Dann muß beim Schnitt nachgearbeitet werden.

Sobald die Audio-Clips ins Projekt des Schnittprogramms importiert wurden, kontrolliert man erstmal die Files auf Peaks und Übersteuerungen. Alle Schallpegel sollte in einem Bereich von etwa -24 bis -6 db bleiben, Sprache und Dialog zwischen -9 und - 18 db. Oft ist der Interviewton in Mono. Man sollte darauf achten, dass der Audio File durch Panning in die Mitte des Stereobildes gezogen wird und nicht links oder rechts allein steht. Man sollte sich Zeit vor allem für die Kontrolle der Interviews und Dialoge nehmen und Verzerrungen vermeiden.

Zum Angleichen der Lautstärken kann man ein Kompressor Plugin nutzen, dass jedes gute Schnittprogramm mitliefert. Für die Stimme ist die Verwendung eines Kompressors unumgänglich und verhindert, dass die leisen Passagen, Silben oder ganze Worte in der Musik unter gehen. Ein Kompressor ist ein Regelvertärker, dessen Verstärkungsfaktor von dem am Eingang liegenden Signal abhängig ist. Der Begriff komprimieren kommt aus dem lateinischen und bedeutet: verdichten, bündeln, oder zusammenziehen.

Ein Kompressor hat verschiedene Parameter, die man regeln kann:
Threshold, Ratio, Attack, Release und „Make Up Gain“

Mit dem Threshold Regler regelt man, ab welchem Pegel der
Kompressor arbeitet. Unterhalb dieses Pegels ist der der Effekt
nicht aktiv.

Mit dem Ratio Regler legt man fest, wie stark die hohen Pegel
reduziert werden sollen. Die Einstellungen erfolgen in
Verhältniswerten . 2:1 bedeutet beispielsweise, dass oberhalb des
Thresholds nur noch 1dB am Ausgang anliegt, wenn am Eingang 2 dB
waren.

Mit dem Attack Regler legt man die Einschwingphase der Regelung
fest, also wie schnell der Kompressor auf Signale reagiert.

Mit dem Release wird geregelt, wie lange die Reduzierung eines
Pegels anhalten soll. Wenn der Release sehr kurz gewählt wird,
kann es sein dass das Ausklingen eines Tones einen unnatürlichen
Verlauf nimmt. Der Release sollte nach dem Tempo der aufeinander
folgenden Impulse abzustimmt werden.

Mit dem Make-Up Gain, hebt man den Gesamtpegel um den Wert an,
den das Reduzieren der lauten Passagen eingebracht hat.


Nach dem Kompressor kann man noch ein Limiter Plugin setzen, um die Lautstärken anzugleichen und um Übersteuerungen zu vermeiden. Mit dem Limiter legt man den maximalen Wert für den Pegel fest um das bearbeitete Audiosignal davon abzuhalten, lauter als dieser zu werden. Limiter haben auch einen Attack (Einschwingzeit), in der das Signal ungehindert passiert. Bei den richtig teuren Geräten für Studio und Broadcast bewegen sich diese Toleranzen unter einer Mikrosekunde. Diese Limiter werden als „Brickwall-Limiter“ bezeichnet.

Anpassungen des Tons können im Projekt Feld oder direkt in der Timeline durchgeführt werden. Passen Sie auch die Audiopegel der anderen Spuren an und immer bedenken, jemehr Sie die Lautstärke anheben, umso lauter werden auch die Nebengeräusche. Während der Dreharbeiten werden oft Raumgeräusche oder Hintergrundgeräusche z.B. von Computern oder Klimaanlagen mit eingefangen. Hier hilft oft ein angenehmerer Raumton aus einer anderen Scene, den Sie über Copy/Paste in die Originalscene hineinkopieren können.

Ist dies nicht möglich, kann man den Ton mit einem De-Noiser Plugin entrauschen. Dieser entfernt (bzw. reduziert) jegliche Art von hörbarem Rauschen in einem Audiofile. Man sollte versuchen, bei der Einstellung
einen Mittelweg zu finden, sodaß Originalton der Sprechstimme so gut wie möglich erhalten bleiben. Die wichtigsten Parameter sind:

Threshold

Mit diesem Wert bestimmt man, wie hoch der Rauschpegel des Materials ist und stellt den Threshold so ein, dass das Rauschen zum Beispiel an einer ruhigen Stelle weggeregelt wird.

Reduce

Mit diesem Wert legen man fest, auf welchen Pegel der Rauschanteil abgesenkt werden soll.

Noise Type

Mit diesem Wert bestimmen man, was für eine Art Rauschen das Material enthält: 0 bedeutet weißes Rauschen (gleichmäßige Verteilung), In positiver Richtung ändert man den Rauschtyp in Richtung blaues Rauschen "Hiss"; z.B. Bandrauschen .
 

Für einen guten Film ist die Tonakustik bedeutend,  denn der Ton ist bei einem Film ebenso wichtig, wie das Bild und sollte bestenfalls natürlich klingen soll. Somit muß man flexibel auf Umwelteinflüsse reagieren können. Das interne Mikrofon  der Kamera nimmt den Ton breit auf, also es nimmt alles auf, was in der Umgebung passiert. Externe Mikrofone können ohne Probleme zusätzlich an die Kamera angeschlossen werden.  Vor der Aufnahme sollt daher gut überlegt werden, welches Mikrofon für den richtigen Ton am besten geeignet ist. Mikrofone sind in jedem Camcorder fest eingebaut.
Der Ton, der damit aufgenommen wird, kann jedoch durch die direkte Verbindung zum Gehäuse Probleme mit sich bringen. So hört man bei älteren Geräten die Antriebsgeräusche oder allein durch Berühren der Kamera entstehen unangenehme Geräusche. Wird ein Stativ verwendet kann sich hier der Trittschall störend bemerkbar machen.  Der Vorteil von externen Mikrofonen ist, dass sie weniger Kontakt zum Gehäuse haben.  Je besser die Mikrofonaufhängung , desto weniger unerwünschte Geräusche. Gute Aufhängungen werden durch Gummibänder realisiert, die so gegeneinander verspannt sind, dass das Mikrofon in der Mitte frei schwingen kann und keinen direkten Kontakt zu den massiven Bestandteilen des Gehäuses hat. So etwas nennt man in der Tontechnik  „Spinne“ .
Bleiben die Nebengeräusche wie zum Beispiel der Wind, Regen usw , gerade wenn man in freier Natur aufnimmt. Hierfür gibt es unter anderem einen speziellen Schutz aus Fell, der in der Filmsprache auch „Katze“ genannt wird. Bei Sprachaufnehmen entstehen Popp - und Zischgeräusche. Hier hilft ein Schaumstoffüberzug oder im Studio ein Abstandshalter oder Poppschutz. Jedes Mikrofon hat eine bestimmte Aufnahme- und Richtcharakteristik . Dabei  ist die Empfindlichkeit des Mikrofons in einer Richtung besonders hoch. Ein Mikro mit Kugelcharakteristik ist  in alle Richtungen gleich empfindlich und dient meistens zur Aufnahme von Klangatmosphären , Musik und Geräuschen. Beim der Nierencharakteristik wird nur nach Vorne aufgenommen und unerwünschte Geräusche aus Richtung des Kameramanns werden nicht aufgezeichnet. Die Seiten links und rechts werden nur zu 50% erfasst.  Als Steigerung gibt es noch die Superniere.   Ein Mikrofon mit Achtercharakteristik ist für frontal und rückwärtig eintreffenden Schall gleichermaßen empfindlich, während Schall von den Seiten extrem stark unterdrückt wird. In der Praxis sind solche Mikrofone für Filmaufnahmen weniger geeignet, da sie für das menschliche Ohr unnatürlich klingen. Man findet solche Mikrofone in der Aufnahmetechnik von Musik.
Je näher das Mikrofon an die Schallquelle heranrückt, desto besser der Ton und so geringer die Nebengeräusche. Ist das Mikro direkt an der Kamera befestigt oder sogar eingebaut, muss man nahe an das Motiv heran . Ein Abstand von ein bis zwei Metern ist gut,  es kann auch ruhig näher sein. Um ein Mikrofon im Bild zu haben, werden oft sogenannte Tonangen verwendet , wobei das Mikrofon über den Sprecher gehalten wird und daher hier eine weitere Person notwendig ist. In Ausnahmefällen kann man die Tonangel  auf einem Stativ befestigt werden.
 Stereo oder Mono?
Es gibt für Filmaufnahmen die Möglichkeit, entweder Stereo oder Mono zu filmen. Geräusche und Klänge sollten stets in Stereo aufgenommen werden, weil sie sich im späteren Mix mit der Musik besser im Klangraum verteilen lassen. Dasselbe gilt auch für hochwertige Dialoge zum Beispiel in einem Spielfilm, wenn sich der Proband durch das Bild bewegt. Für die einfachen Sprachaufnahmen z.B. in einem Interview reicht eine Monoaufnahme. Während der Aufnahme sollte der Ton über einen Kopfhörer mitgehört werden. Die Lautstärke im Kopfhörer hat aber rein gar nichts mit dem aufgenommenen Tonpegel zu tun und dient nur zur Kontrolle.  Bei der Aussteuerung  sollte  der optimale Pegel so oft wie möglich erreicht, aber so selten wie möglich überschritten werden. Wo der optimale Pegel liegt,  hängt vom Equipment ab . Unbedingt  Übersteuerungen vermeiden und lieber Spielraum nach oben lassen. Zu wenig Pegel geht allerdings auf Kosten der Qualität.  Normalerweise ist der Arbeitspunkt als 0dB definiert, dann reicht die "Kopffreiheit" bis +6dB.

Arte 1 Gemafreie CD

Was wäre ein guter Film ohne die richtige Filmmusik? Sie entspannt uns, lässt uns emotional oder aufgeregt werden. Musik bleibt im Kopf und drückt das aus, was man manchmal nicht in Worte zu fassen ist. Was würden wir ohne Musik machen? Sie begleitet uns das ganzes Leben lang. Wie oft erinnert man sich an einen bestimmten Musiktitel, verbunden mit einer wichtigen Lebenssituation. Diesen Wiedererkennungswert macht sich die Werbung zu nutze.
Jede Firma hat sein eigenes grafisches Logo oder Schriftzug als besonderes Erkennungsmerkmal. Warum nicht eine individuelle Erkennungsmelodie ? Jeder Kinofilm beginnt mit dem Audio Logo der Produktionsfirma, und die bleibt im Unterbewusstsein und damit in Erinnerung.


Ihre eigene Erkennungsmelodie

Ein Audiologo als akustische Visitenkarte für einen Film oder eine Produktionsfirma. Ein wichtiger Schritt im Markenting und der Corporate Identity eines jeden Unternehmens. Musiklogos sind heutzutage ein wichtiger Teil der Werbung zum Aufbau einer Marke oder als Merkmal zum Erkennen, Unterscheiden und Erinnern.
Beim sogenannten Audio Branding werden hörbare Bestandteile von Marken entwickelt und musikalisch umgesetzt. Dabei gilt meistens : Weniger ist mehr. Kurz und prägnant sollte das Musiklogo sein, es muss ins Ohr gehen und dort mit dem Markennamen gespeichert werden. Je einfacher ein Audiologo aufgebaut ist, desto besser prägt es sich ein.
Ein persönliches Musik Logo ist werbemäßig ein Schritt in die Zukunft.

Produktionsmusik wird auch Library Music oder Konserven Musik genannt und die Kompositionen sind fertige Titel, die von jedem Produzenten eingekauft werden können und nicht exclusiv lizensiert werden. Der Vorteil liegt im deutlich günstigeren Preis gegenüber der Auftragsmusik. Produktionsmusik kommt in TV-Formaten ebenso zum Einsatz wie auch in Imagefilmen oder Dokumentationen.



Gemafreie Musik vom Filmkomponisten Johannes Kayser

Wer sich für Archivmusik entscheidet, profitiert von großer Musikauswahl verschiedenster Stimmungen und Wirkungen und findet schnell und vor allem eigenständig die richtige Musik. Auftragsmusik wird speziell für Medienproduktionen komponiert und produziert und wird somit maßgeschneidert auf das jeweilige Filmprojekt. Gut geeignet sind solche Kompositionen , wenn eine Erkennungsmelodie mit Wiedererkennungswert für einen Werbespot benötigt wird oder ein musikalisches Thema sich durch einen ganzen Film ziehen soll.
Oft macht eine Kombination aus Produktionsmusik und Auftragskompositionen Sinn. Je besser die Vorgaben des Auftraggebers an den Komponisten, desto besser die Ergebnisse. Die Königsdisziplin ist dann die Komposition direkt auf den Film und die Szenen, was aber ein gewisses Budget für den großen Aufwand voraussetzt.

Ob beim Anstellen an der Supermarktkasse, vor der Brötchentheke , am Bankschalter, im Wartezimmer von Ärzten, an der Hotelrezeption oder in den Stuben von Ämtern, – das Warten stirbt nicht aus. Zumindest das Warten im Sinne von Nichtstun, Langeweile, an die Wand starren und Ausharren in Geduld.

Warten verursacht Stress und Unwohlsein . Die Untätigkeit wird zur Qual, Minuten werden zu gefühlten Stunden und Nervosität und Unmut entsteht. Der Wartende ist unzufrieden. Kein guter Ausgangspunkt für Kundengespräche, Verkäufe oder Behandlungen.

Mit dem JustEarth Media Presenter gibt es was zu schauen. Egal ob Reisevideos aus fernen Ländern, Tauchen im Ozean, atemberaubende Blicke aus dem Flugzeugcockpit , entspannende Naturaufnahmen oder ein prasselndes Kaminfeuer, es wird nicht langweilig in der Wartezone.

40 Stunden Videos mit angenehmer Hintergrundmusik schaffen Abwechslung und Wohlgefühl, verkürzen auch kleine Wartezeiten und machen diese kurzen Pausen vom Alltag zu einem besonderen Erlebnis. Der Wartende ist entspannt und aufmerksam für alles, was auf ihn zukommt.

Der JustEarth Media Presenter passt in jede Ecke und auf jede Theke. Der Bildschirm wird in den Größen 8- und 10 Zoll geliefert und ist der Hingucker für Kunden, Patienten und Interessenten. Im Schaufenster schafft der Presenter den richtigen Blickpunkt und unterstützt Produkte und Ausstellungen. An der Empfangstheke lenkt der Bildschirm dezent von der kurzen Wartezeit ab.

Einfach anschalten und los geht es. Im Wartezimmer sorgen die Videos für ein meditatives Ambiente und schaffen die richtige Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Im Möbelhaus oder einer Ausstellung verleiht der JustEarth Media Presenter dem Ganzen Leben und Dynamik. Die interessanten Videos sprechen für sich, egal ob mit angenehmer Hintergrundmusik oder lautlos im Empfangsbereich einer Bank. Alternativ zu den Filmen kann der Bildschirm auch mit individuellen Informations- oder Werbetafeln bestückt werden.

Der JustEarth Media Presenter zeichnet sich aus durch einen einmaligen, geringen Anschaffungspreis, einfache Bedienung und keine Zusatzkosten wie Gema oder andere Nutzungsgesellschaften. In der Grundausstattung bietet der Presenter folgende 40 Stunden Videos : Kaminfeuer, Unterwasser, Wald, Natur, Reisen, Gebirgsbach, Schiffe, Flight, Meer , Tiere, Dampfloks, Deutschlandbilder. Untermalt sind die Filme mit angenehmer gema freier Musik vom Filmkomponisten Johannes Kayser.