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Oft höre ich den Satz : "Die Musik klingt ja so einfach, viel zu wenig Instrumente und Rhythmus" . Stimmt, aber genau das macht Filmmusik aus."Weniger ist mehr". Das Bild steht immer im Vordergrund. Je dominanter die Filmmusik ist, desto aussagekräftiger muß die Filmszene sein.
Hinter gut komponierter Filmmusik steckt oft viel Planung, Wissen und Gespür für die gemeinsame Wirkung von Bild und Ton. Ein wichtiges Stilmittel sind Leitmotive, die Orte oder Personen in einem Film charakterisieren. Sie sind eine Art Gedächtnisstütze für den Zuschauer und machen den Film verständlicher und strukturierter. 
Bei der Kennmelodie tritt das einmal entworfene Thema bzw. Motiv unverändert immer wieder auf. Das macht Sinn bei fetststehenden Orten und Plätzen im Film, zu denen immer wieder zurückgekehrt wird. Es geht hier weniger um Stimmungen, sondern man entwickelt so eine musikalische Landkarte im Gesamtfilm. Bei Kennmelodien gilt : "Weniger ist mehr" , kurze Melodien oder Klangflächen, wenige plakative Instrumente, wie der Dudelsack für Schottland oder das Akkordeon für Frankreich. 
Leitmotive für Personen können sich entwickeln und im Laufe des Films und in Stimmung und Charakter variieren. Hier gilt : Kurze , eindeutige Themen. Diese werden während der Filmhandlung immer wieder aufgegriffen. Die Wiedererkennung beim Publikum wird so gewährleistet.

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Der Kontrabass in der Filmmusik

Der Kontrabass ist das größte und tiefste Streichinstrument und wird meist im Stehen bespielt. Während das Instrument in der klassischen Musik meistens mit dem Bogen gestrichen wird, zupft der Jazz-Bassist die Saiten. Der Kontrabass spielt in jedem Orchester eine tragende Rolle in der Bassregion als Fundamentbass, das zumeist das tiefe klangliche und rhythmische Fundament bildet. Aufgrund seines großen Klangvolumens reichen wenige Instrumente aus, um sich auch in einem großen Orchester durchzusetzen. In der Klassik wird der Kontrabass als Streichinstrument gespielt, in der modernen Musik wie Jazz oder Rock ´n´Roll wird er gezupft. Hier wird der Bass fast ausnahmslos verstärkt, also mit Tonabnehmer gespielt.

Der Klang des Kontrabasses strahlt in den tiefen Bereichen besonders gut ab, das Ergebnis ist ein starker und breiter Klang aber auch stumpf, weil die hohe Obertöne fehlen. Deshalb wird er in der Komposition nicht durchgängig eingesetzt und hat oft Pausen. Er hat einen langen Nachklang, auf der leeren Seite bis zu 10 Sekunden. In den tiefen Lagen klingt der Kontrabass schwer, gewichtig, dunkel.

In den höheren klingt er präziser und klarer , in den hohen Lagen entspricht er der Lage des Cellos, klingt aber voller, kräftiger und dunkler. Der Kontrabass ist als Soloinstrument recht selten. Am ehesten ist ist es bekannt, wenn er im Jazzbereich ein Solo zupft.