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Die besten Ergebnisse bei der Aufnahme erzielt man sicherlich, wenn eine zweite Person während des Videodrehs den Ton regelt. Leider ist dies oft durch ein geringes Budget oder schon durch das verwendete Equipment nicht möglich. Dann muß beim Schnitt nachgearbeitet werden.

Sobald die Audio-Clips ins Projekt des Schnittprogramms importiert wurden, kontrolliert man erstmal die Files auf Peaks und Übersteuerungen. Alle Schallpegel sollte in einem Bereich von etwa -24 bis -6 db bleiben, Sprache und Dialog zwischen -9 und - 18 db. Oft ist der Interviewton in Mono. Man sollte darauf achten, dass der Audio File durch Panning in die Mitte des Stereobildes gezogen wird und nicht links oder rechts allein steht. Man sollte sich Zeit vor allem für die Kontrolle der Interviews und Dialoge nehmen und Verzerrungen vermeiden.

Zum Angleichen der Lautstärken kann man ein Kompressor Plugin nutzen, dass jedes gute Schnittprogramm mitliefert. Für die Stimme ist die Verwendung eines Kompressors unumgänglich und verhindert, dass die leisen Passagen, Silben oder ganze Worte in der Musik unter gehen. Ein Kompressor ist ein Regelvertärker, dessen Verstärkungsfaktor von dem am Eingang liegenden Signal abhängig ist. Der Begriff komprimieren kommt aus dem lateinischen und bedeutet: verdichten, bündeln, oder zusammenziehen.

Ein Kompressor hat verschiedene Parameter, die man regeln kann:
Threshold, Ratio, Attack, Release und „Make Up Gain“

Mit dem Threshold Regler regelt man, ab welchem Pegel der
Kompressor arbeitet. Unterhalb dieses Pegels ist der der Effekt
nicht aktiv.

Mit dem Ratio Regler legt man fest, wie stark die hohen Pegel
reduziert werden sollen. Die Einstellungen erfolgen in
Verhältniswerten . 2:1 bedeutet beispielsweise, dass oberhalb des
Thresholds nur noch 1dB am Ausgang anliegt, wenn am Eingang 2 dB
waren.

Mit dem Attack Regler legt man die Einschwingphase der Regelung
fest, also wie schnell der Kompressor auf Signale reagiert.

Mit dem Release wird geregelt, wie lange die Reduzierung eines
Pegels anhalten soll. Wenn der Release sehr kurz gewählt wird,
kann es sein dass das Ausklingen eines Tones einen unnatürlichen
Verlauf nimmt. Der Release sollte nach dem Tempo der aufeinander
folgenden Impulse abzustimmt werden.

Mit dem Make-Up Gain, hebt man den Gesamtpegel um den Wert an,
den das Reduzieren der lauten Passagen eingebracht hat.


Nach dem Kompressor kann man noch ein Limiter Plugin setzen, um die Lautstärken anzugleichen und um Übersteuerungen zu vermeiden. Mit dem Limiter legt man den maximalen Wert für den Pegel fest um das bearbeitete Audiosignal davon abzuhalten, lauter als dieser zu werden. Limiter haben auch einen Attack (Einschwingzeit), in der das Signal ungehindert passiert. Bei den richtig teuren Geräten für Studio und Broadcast bewegen sich diese Toleranzen unter einer Mikrosekunde. Diese Limiter werden als „Brickwall-Limiter“ bezeichnet.

Anpassungen des Tons können im Projekt Feld oder direkt in der Timeline durchgeführt werden. Passen Sie auch die Audiopegel der anderen Spuren an und immer bedenken, jemehr Sie die Lautstärke anheben, umso lauter werden auch die Nebengeräusche. Während der Dreharbeiten werden oft Raumgeräusche oder Hintergrundgeräusche z.B. von Computern oder Klimaanlagen mit eingefangen. Hier hilft oft ein angenehmerer Raumton aus einer anderen Scene, den Sie über Copy/Paste in die Originalscene hineinkopieren können.

Ist dies nicht möglich, kann man den Ton mit einem De-Noiser Plugin entrauschen. Dieser entfernt (bzw. reduziert) jegliche Art von hörbarem Rauschen in einem Audiofile. Man sollte versuchen, bei der Einstellung
einen Mittelweg zu finden, sodaß Originalton der Sprechstimme so gut wie möglich erhalten bleiben. Die wichtigsten Parameter sind:

Threshold

Mit diesem Wert bestimmt man, wie hoch der Rauschpegel des Materials ist und stellt den Threshold so ein, dass das Rauschen zum Beispiel an einer ruhigen Stelle weggeregelt wird.

Reduce

Mit diesem Wert legen man fest, auf welchen Pegel der Rauschanteil abgesenkt werden soll.

Noise Type

Mit diesem Wert bestimmen man, was für eine Art Rauschen das Material enthält: 0 bedeutet weißes Rauschen (gleichmäßige Verteilung), In positiver Richtung ändert man den Rauschtyp in Richtung blaues Rauschen "Hiss"; z.B. Bandrauschen .
 

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Der Kammerton 432 Herz

Musik kann Freude, Entspannung und eine heilsame Wirkung haben , aber auch ein Auslöser von Disharmonie und Streß. Mitentscheidend für die Wirkung eines Musikstücks ist der Kammerton, unter dem es gespielt wird. Der Kammerton ist die Tonhöhe, auf der Instrumente einer Musikgruppe gleichhoch eingestimmt werden. In vielen Ländern ist der Kammerton auf 440 Hertz festgelegt. In deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist jedoch eine Einstimmung auf 443 Hz üblich, in der Schweiz sogar auf 442 Hz.

432 Herz - Musik hört sich wärmer und sanfter an, wir nehmen sie im Herz- und Wirbelsäulenbereich wahr und das Musikstück wird als rund und ausgewogen wahrgenommen, Musik in der Standardstimmung von 440 Herz dehnt sich linear aus man nimmt sie seitlich vom Kopf wahr. 440Hz aktiviert unsere linke Gehirnhälfte (Verstand), was vor allem bei Stress und Ängsten die Disharmonien weiter verstärken kann.

Je ähnlicher dieser Ton unserem inneren Klangempfinden kommt, desto angenehmer empfinden wir die Musik und desto wohltuender wird sie sich auswirken. Je weiter der Ton davon entfernt ist, desto mehr Stress entsteht.
Unsere Körper schwingt auf dem Grundton 432 Hertz . Auf dieser Stimmung harmonisieren unsere Zellen mit ausgewiesener heilenden Wirkung. 432Hz kann auch unsere Gehirnhälften ausgleichen, was seelische Stabilität bewirkt und die spirituelle Weiterentwicklung verstärkt. Die gesundheits-, kunstfördernde und therapeutische Wirkung des 432Hz Kammertons ist vielfach erforscht und bewiesen. Es ist auch nachgewiesen, dass die Sumerer, Ägypter und Griechen ihre Instrumente auf 432 Hz gestimmt hatten, bis die Römer das dann verboten. Mozart und Verdi bestanden aber darauf, dass ihre Musikstücke in 432Hz gespielt wurden.