fbpx
Cookies helfen uns bei Shop-Funktionen und Diensten. Durch Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Das klassische Sounddesign ist die Gestaltung der gesamten Tonspur eines Films oder Videospiels, bestehend aus Sprache, Musik und Geräusche. Im heutigen Sounddesign werden mittlerweile alle drei Sparten getrennt betrachtet. Unter dem Begriff Sounddesign versteht man heute meistens die akustische Optimierung von Musik und Sprache mit Effekten und Atmospheres als letzte Optimierung der Vertonungskette.

Sound erzeugt Emotionen. Das gilt bei Filmen, in der Musik und in modernen Videospielen. Deshalb ist zunehmend Kreativität im Klang-Design gefragt wie Special Effects und Creature Sound für Kino, Fernsehen, Werbung. Heutzutage werden die meisten Filme elektronisch bearbeitet. Kümmert sich der Filmkomponist auch um das Sound Design, ist eine Verschmelzung von Bild und Ton garantiert. Wechselnde Stimmungen wie Ruhe und Tempo, Spannung und Emotionen schaffen Abwechslung in jedem Film und unterstützen die jeweiligen Szenen. Durch interessante Instrumentalklänge, überraschende Arrangements mit verschiedenen Instrumenten und Instrumentalgruppen werden Charaktere und Stimmungen geschaffen, durch Atmospheres, Effekte und Geräusche unterstützt das Sound Design die Filmmusik.


Jede Film ist unterschiedlich und einzigartig. So sollten die Kompositionen und Sounds unter Verwendung einfallsreicher Prozesse und modernster Technologie dies zum Ausdruck bringen und einen musikalischen Zugang in die Erzählwelt bringen, in der jede Filmgeschichte lebt.

Die kreative Leistung eines Sounddesigner ist schwer einzuordnen. Die Grenze zwischen einem einfachen Geräusch an der richtigen Stelle in einer Filmszene und einen künstlerischen Klangteppich, der Emotionen erzeugt, lässt sich nicht immer leicht ziehen. Was ist Musik und was Sounddesign ? Die Grenzen sind oft fließend. Entscheidend ist : Das Ergebnis muss stimmen, die Symbiose aus Bild und Ton muss stimmen.
Hier einige Beispiele aus dem Archiv  :

  Gemafreie CDs Cinema Moods 1  Cinema Moods 2 Science

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Die Geschichte der Filmmusik

Geschichte der Filmmusik

Seit Ende des 19 Jahrhunderts werden Stummfilme mit Musik in Varieté Theatern aufgeführt. Sie stand anfangs jedoch ohne Beziehung zu den gezeigten Bildern und hatte lediglich die Funktion das Geräusch des Projektors zu übertönen . Man spielte klassische Musik , meist nach Ermessen des jeweiligen Pianisten. Da die Zuschauer dies oftmals als störend empfanden, improvisierte der Pianist die Melodie nach der Bildabfolge und Dramatik des Films. So entstand der eigentliche Begriff der Filmmusik.

Es wurde auch versucht, aus Kostengründen Schallplatten abzuspielen. Dies scheiterte aber an der Kopplung von Musik an den Film und so blieb der Klavier- und Orgelspieler dem Kinopublikum erhalten. Größere Lichtspielhäuser unterhielten die ersten kleineren Orchester. Die Auswahl der Musikstücke war den Kinobesitzern überlassen. Diese engagierten erstmals Komponisten, die auf den Film passende Musikstücke erstellten. Die ersten bekannten Filmkomponisten waren Giuseppe Becce, Gottfried Huppertz und Edmund Meisel.
Der nächste Schritt in der Entwicklung der Filmmusik war, dass die Komponisten beauftragt wurden, in Abstimmung mit den Ideen des Regisseurs passende Musik auf den Film zu komponieren. Das fertige Notenmaterial wurde dann mit dem Film mitgeliefert. So war es erstmals möglich, dass bei jeder Aufführung der Zuschauer die selbe Filmmusik hörte.

Der Tonfilm verdrängte in den 1920er und 30er Jahren den Stummfilm und allein in Deutschland verloren mehr als 10000 Musiker ihre Arbeit. Beim Tonfilm wurde die Filmmusik parallel mit dem Bild aufgezeichnet und man schaffte damit überall eine gleichmäßige Tonqualität. Zur Musik wurden nun auch Dialoge und Geräusche wiedergegeben. Die ersten Tonfilme waren noch komplette gefüllt mit viel Musik und man unterbrach diese nur bei absolut wichtigen Dialogen oder Geräuschen. Das änderte sich erst in den 30er Jahren. Ab diesem Zeitpunkt beschäftigten die großen Filmstudios Komponisten, Arrangeure und Dirigenten und es wurde auf die jeweiligen Szenen und Handlungen komponiert.
In den fünfziger Jahren verlor der Film durch den Einzug des Fernsehens das breite Publikum, fand aber in der Jugend schnell eine neue Zielgruppe. Die Filmmusik änderte sich und man verwendete nunmehr moderne Unterhaltungsmusik und Jazz. Dadurch wurde zusätzlich Profit durch den Verkauf von Schallplatten mit Filmmusik erzielt. In den 70ern gab es einen riesengroßen Innovationsschub in Film- und Tricktechnik. Es entstand die Symbiose aus Special Effekts und Filmmusik, die bis heute Bestand hat.