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Die Klarinette hat ihre Wurzeln im alten Ägypten und in der Antike und ist aus der Filmmusik nicht wegzudenken. Es gibt viele Klassiker wie zum Beispiel der Pate oder Jenseits von Afrika.

Die Klarinette ist eines der vielseitigsten Instrumente und in der Klassik ein gern verwendetes Soloinstrument .Zahlreiche berühmte Komponisten haben Solokonzerte oder Sonaten für sie geschrieben wie Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Robert Schumann, Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn Bartholdy, Claude Debussy und Igor Strawinski.

Die Klarinette aber auch in Jazz, Volksmusik und Klezmer ein beliebtes Instrument und das einzige Orchesterinstrument, welches es in die Unterhaltungsmusik und den Jazz geschafft hat. In der Volksmusik ist die Klarinette in verschiedensten Kulturkreisen und verschiedensten Besetzungen vertreten. In der Klezmer-Musik, der traditionellen jüdische Hochzeits- und Festmusik wird die Klarinette eingesetzt. Charakteristisch für die Klarinette ist das Seufzern und Schleifern und drückt
Melcholie aus.

Damit ist sie ein starkes Instrument in der Filmmusik. Das geschmeidige und ausdrucksstarke Legatospiel
prädestiniert die Klarinette zur Ausführung von gefühlvollen Melodielinien. Klangcharakteristik : weich, warm, sanft, melodisch, sanglich, rund, glänzend, leuchtend, heiser, durchdringend, dunkel, bedrohlich, dramatisch, explosiv, scharf, expressiv, schrill, nasal, schmeichelnd, blass, belebt.
 

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Wirkung der Musik

Die beste Filmmusik ist diejenige, die man nicht hört

Welche Musik im Film eingesetzt wird, entscheidet stark mit über die Wirkung einer Szene .Ob zum Beispiel eine Natur - oder Tieraufnahme heiter, spannend oder gruselig "rüberkommt", hängt nicht zuletzt von der Musik ab. Der Einsatz von Filmmusik ist eine sehr bewusste Entscheidung des Filmemachers und setzt letztendlich die gesamte Wirkung und Aussage einer Szene. Neben der Musik gehören natürlich die Sprache – Originaltöne (O-Töne) und Sprecherkommentare – Geräusche (Atmo) und sogar Stille zum Gesamtkonzept der Filmszene.

Der Zuschauer erwartet Abwechselung und empfindet Filme ansprechender, wenn Stimmungen wechseln. Auch wenn Musik die meiste Zeit über nicht bewusst aufgenommen wird, schafft sie im Film Stimmung und Dynamik. So werden beispielsweise sehr tiefe, Frequenzen eingesetzt, um Angstgefühle zu erzeugen. Freundliche Akkorde schaffen dagegen eine Wohlfühlsituation.

Musik verfügt über so viele Möglichkeiten, dass sie nahezu jede visuelle Situation musikalisch gestalten und in beliebige Stimmungen einordnen kann. Sie ist ein psychologisches Mittel und lenkt die Aufmerksamkeit so , dass eine Szene auf bestimmte Art und Weise wahrgenommen wird. Mal ist Musik quantitativ stark vertreten, mal steht sie im Hintergrund, mal klingt sie rudimentär, pompös oder heroisch.