Die Oboe stammt aus dem Französischen, bedeutet "hohes" oder "lautes Holz" und beschreibt sehr gut den durchdringenden Klang des Instruments. Sie wurde im 17. Jahrhundert aus der Schalmei entwickelt. Die größere Formen der Oboe ist das Englischhorn. Die Oboe wird durch zwei Rohrblätter zum Klingen gebracht. Wenn das Orchester sich einstimmt, gibt die Oboe den Ton an, nach dem sich alle anderen Instrumente richten.

Für die markanten Töne aus der Oboe sorgt das sogenannte Doppelrohrblatt, was in mühevoller Arbeit von einem Instrumentenbauer hergestellt wird.
Die Oboe wird hauptsächlich im Orchester eingesetzt und ist ein fester Bestandteil des Sinfonieorchesters. Von allen Blasinstrumenten kommt die Oboe der menschlichen Stimme am nächsten – vor allem dann, wenn es sich um die noble Klangfarbe der barocken Oboe handelt. Sie ist wegen ihrem leicht nestelnden Ton auch im vollbesetzten Orchester gut zu hören.

Die tiefen Töne klingen dick, schwer und düster, die tiefsten Töne entfalten noch eine große Klangkraft. Hier klingt die Oboe etwas trompetenähnlich.
Die Mittellage ist weich und leicht näselnd, hell und eindringlich – hier entfaltet sich der charakteristische ausdrucksvolle Oboenklang am besten.
Die Höhen sind spitz und dünn. Hier verliert die Oboe stark an Klangkraft. Die höchsten Töne haben einen beißend-schrillen Charakter.


In jeder musikalischen Epoche seit der Barockzeit ist Literatur für Oboe zu finden. Auch in der Filmmusik hat die Oboe ihren Platz, zum Beispiel für heitere ländliche Szenen, idyllische Hirtenromantik, tänzerische Ausgelassenheit, Beschaulichkeit, Trauer, Klage, Einsamkeit und Sehnsucht. .
 
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