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Das Englisch Horn oder auch Englischhorn hat nichts mit dem Blechblasinstrument zu tun. Sie ist ein Abkömmling der Schalmei und entstand möglicherweise in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der abgewinkelten Oboe da caccia. Im Französischem hieß es zu erst cor anglé (abgewinkeltes Horn) der Name entwickelte sich schließlich zu cor anglais („englisches Horn“).

Durch die tiefere Stimmung sowie durch das birnenförmige Schallstück klingt das Englisch Horn dunker und kraftvoller als die Oboe. Der Klangcharakter ist durch alle Register relativ homogen, der Wechsel zwischen den Registern verläuft fließend. Das Englisch Horn besitzt die Fähigkeit zur Erzeugung von klagenden und melancholischen Klängen.

Sowohl die Oboe als auch das Englisch Horn sind seit der Barockzeit beliebte Instrumente und gehören zu jedem Orchester dazu. Das Englisch Horn ist aber kein besonderes Soloinstrument, sondern bildet die Verbindung zwischen der Oboe und dem Fagotts. Große Orchester haben heute zwei Oboisten und einen Englisch Hornisten. Bei kleinerer Besetzung spielt der 2. Oboist auch das Englisch Horn.

Seit der Epoche der Klassik wurde das Englisch Horn im Orchester aufgrund seines melancholischen Klangcharakters immer wieder zur Darstellung von ländlich-pastoralen Szenen sowie zur Ausführung elegischer Weisen eingesetzt. Es hat einen wehmütig - jenseitiges Timbre und wird mit den Himmelsklängen assoziiert. In den tiefen Lagen ist der Klang warm und intensiv sowie etwas stumpf

Im mittleren Bereich ist der Klang unterschiedlich und reicht von Schwermut und Tragik bis zu unbeschwerter Heiterkeit und schelmischer Ausgelassenheit. Es entsteht immer der Eindruck, als käme der Klang von der Ferne.

In der Filmmusik nutzt man das Englisch Horn für sentimentale, gefühlvolle, wehmütige, aber auch heitere, archaische , exotische und nostalgische Stimmungen.
 

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Was ist EBU R 128

News vom Kayser Medienverlag

Die EBU 128 Norm ist ein lautheitsnormierter Standard für Fernseh- und Rundfunkanstalten in Europa.

Der Kerngedanke ist die Lautheitsnormalisierung. Es soll erreicht werden, dass Lautheitssprünge zwischen Programmen oder Beiträgen in Programmen (oder Tracklisten) auf ein Minimum reduziert werden. Für die Pegelung des Klangmaterials ist nun nicht mehr die analoge oder digitale Aussteuerung in dB bzw. dBFS (digital full scale) entscheidend, sondern die durchschnittliche Lautheit des Programms gemessen in LU. Dabei entspricht 1 LU in etwa einem Dezibel. An die Stelle von 0 dBFS (digitale Vollaussteuerung) tritt nun 0 LUFS.

Generell gilt Lautheit statt Pegel. Für die Lautheitsnormalisierung von Filmton ist ein Zielwert von -23 LUFS (+/- 1 LU) festgelegt. Eine Film Mischung nach R128 ist circa drei Dezibel leiser als der alte dBFS (QPPM)-Standard. Dadurch hat man nach dem Absenken des Pegels drei Dezibel mehr Spielraum nach oben, damit sich Transienten und akzentuierte Lautstärken wie Effekte klar darstellen können. Der große Unterschied zwischen einer Musik- oder CD Mischung und einer Filmmischung erklärt sich dadurch, dass Filmton vielseitiger ist, bestehend aus Sprache, Musik und Atmospheres.

Für Filmton ist -23 LUFS der Zielwert, nicht der Maximalpegel und beschreibt den durchschnittlichen Lautheitswert von Audiotracks, Jingles, Film-Soundtracks und Sendungen. Ermittelt wird der Wert durch die Pegelanalyse über die Dauer des gesamten Programms hinweg (I in LU = Integrated). Daneben werden temporäre Pegelwerte in Zeitfenstern von 3 Sekunden (S in LU = Short Term) und 400 Millisekunden (M in LU = Momentary) gemessen.

Musik wird im Gegensatz dazu generell Peak-normalisiert und für gewöhnlich sehr stark komprimiert, weshalb dieser Offset viel höher ausfällt.

Hier ein paar Beispiele :

iTunes Store -9 to -13 LUFS
iTunes Radio -15 to -16.5 LUFS
Youtube -13 to -15 LUFS
Spotify -13 to -15 LUFS
CD  >-9 LUFS
Club Play -7.5 to -9 LUFS
Soundcloud -9 to -13 LUFS

Wir mastern nach EBU R 128 Norm