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Das Saxophon hat seinen Namen von ihrem Erfinder Adolphe Sax und ist eine Mischung aus Klarinette im Bereich Tonerzeugung und der Oboe mit der konischen Bohrung. Durch die Verwandtschaft zur Klarinette wird das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten gezählt. Es wurde im Jahr 1844 erstmals im Symphonieorchester eingesetzt.
Einige Werke sind speziell für dieses Instrument komponiert worden, z.B. von Hector Berlioz und Georges Bizet. Trotzdem konnte sich das Saxophon im klassischen Orchester nicht durchsetzen.

Die Bedeutung, die Saxophone heute in der Musik haben, verdanken sie in erster Linie dem Jazz und den Musikern der New Orleans-Zeit. Es ist mit seiner klanglichen Vielseitigkeit als ideal für Improvisationen und neue musikalischen Vorstellungen. Heutzutage zählt das Saxophon zu den beliebtesten Musikinstrumenten und vermittelt das Image von Jugend und Moderne. Es ist schnell zu erlernen und leicht zu bespielen.
Berühmte Jazz-Saxophonisten sind Sidney Bechet , Charlie Parker , Lester Young oder John Coltrane.
Bei Militärkapellen nehmen Saxophone in der Regel den Platz der Klarinetten ein.

Das Saxophon hat enorme klanglichen Variationsmöglichkeiten und brilliert mit seiner Expressivität. Es hat einen warmen, leicht rauhen, in hohen Lagen durchdringenden und in tiefen Lagen etwas schnarrenden, manchmal sogar blechigen und metallischen Klang.
 

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Das Englisch Horn in der Filmmusik

Das Englisch Horn oder auch Englischhorn hat nichts mit dem Blechblasinstrument zu tun. Sie ist ein Abkömmling der Schalmei und entstand möglicherweise in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der abgewinkelten Oboe da caccia. Im Französischem hieß es zu erst cor anglé (abgewinkeltes Horn) der Name entwickelte sich schließlich zu cor anglais („englisches Horn“).

Durch die tiefere Stimmung sowie durch das birnenförmige Schallstück klingt das Englisch Horn dunker und kraftvoller als die Oboe. Der Klangcharakter ist durch alle Register relativ homogen, der Wechsel zwischen den Registern verläuft fließend. Das Englisch Horn besitzt die Fähigkeit zur Erzeugung von klagenden und melancholischen Klängen.

Sowohl die Oboe als auch das Englisch Horn sind seit der Barockzeit beliebte Instrumente und gehören zu jedem Orchester dazu. Das Englisch Horn ist aber kein besonderes Soloinstrument, sondern bildet die Verbindung zwischen der Oboe und dem Fagotts. Große Orchester haben heute zwei Oboisten und einen Englisch Hornisten. Bei kleinerer Besetzung spielt der 2. Oboist auch das Englisch Horn.

Seit der Epoche der Klassik wurde das Englisch Horn im Orchester aufgrund seines melancholischen Klangcharakters immer wieder zur Darstellung von ländlich-pastoralen Szenen sowie zur Ausführung elegischer Weisen eingesetzt. Es hat einen wehmütig - jenseitiges Timbre und wird mit den Himmelsklängen assoziiert. In den tiefen Lagen ist der Klang warm und intensiv sowie etwas stumpf

Im mittleren Bereich ist der Klang unterschiedlich und reicht von Schwermut und Tragik bis zu unbeschwerter Heiterkeit und schelmischer Ausgelassenheit. Es entsteht immer der Eindruck, als käme der Klang von der Ferne.

In der Filmmusik nutzt man das Englisch Horn für sentimentale, gefühlvolle, wehmütige, aber auch heitere, archaische , exotische und nostalgische Stimmungen.