Der Kontrabass ist das größte und tiefste Streichinstrument und wird meist im Stehen bespielt. Während das Instrument in der klassischen Musik meistens mit dem Bogen gestrichen wird, zupft der Jazz-Bassist die Saiten. Der Kontrabass spielt in jedem Orchester eine tragende Rolle in der Bassregion als Fundamentbass, das zumeist das tiefe klangliche und rhythmische Fundament bildet. Aufgrund seines großen Klangvolumens reichen wenige Instrumente aus, um sich auch in einem großen Orchester durchzusetzen. In der Klassik wird der Kontrabass als Streichinstrument gespielt, in der modernen Musik wie Jazz oder Rock ´n´Roll wird er gezupft. Hier wird der Bass fast ausnahmslos verstärkt, also mit Tonabnehmer gespielt.

Der Klang des Kontrabasses strahlt in den tiefen Bereichen besonders gut ab, das Ergebnis ist ein starker und breiter Klang aber auch stumpf, weil die hohe Obertöne fehlen. Deshalb wird er in der Komposition nicht durchgängig eingesetzt und hat oft Pausen. Er hat einen langen Nachklang, auf der leeren Seite bis zu 10 Sekunden. In den tiefen Lagen klingt der Kontrabass schwer, gewichtig, dunkel.

In den höheren klingt er präziser und klarer , in den hohen Lagen entspricht er der Lage des Cellos, klingt aber voller, kräftiger und dunkler. Der Kontrabass ist als Soloinstrument recht selten. Am ehesten ist ist es bekannt, wenn er im Jazzbereich ein Solo zupft.