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Was gilt es, bei der kommerziellen Nutzung von frei zugänglichem Content aus dem Internet zu beachten? Welche Lizenzen gibt es und was muss man tun, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein?
Im Internet wird viel mediales Material unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Kostenlos und frei in der Nutzung ? Nicht immer ! Mit freien Lizenzen lässt sich festlegen, dass andere eigene Inhalte leichter verwenden können, als es im klassischen Zuschnitt des Urheberrechts möglich wäre.
Dafür hat die Organisation Creative Commons einen Baukasten mit verschiedenen Lizenzmodulen entwickelt.Mit diesen Lizenzen verfügen Urheber und Autoren über eine einfache Möglichkeit festzulegen, unter welchen Bedingungen ihre Werke genutzt werden können.

Creative Commons (CC) bedeutet frei übersetzt "Kreatives Allgemeingut" und ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Lizenzverträge anbietet. Damit können Urheber der Öffentlichkeit verschiedene Nutzungsrechte einräumen.
Eine Creative Commons Lizenz steht dabei zwischen dem gesetzlichen Copyright und der sogenannten Gemeinfreiheit oder Public Domain, der freien Verwendung ohne Einschränkungen.


Es gibt folgende Lizenzen :

CC_BY     Namensnennung Der Namen des Urhebers muss genannt werden.
BY-NC     nicht kommerziell Eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet
BY-ND     keine Bearbeitung Das Werk darf nicht bearbeitet werden
BY-SA     Wenn das Werk bearbeitet wurde, muss das neu Werk unter vergleichbaren Bedingungen weitergegeben werden.
CC0     Keinerlei Urheberrechte Public Domain - auch kommerzielle Nutzung möglich


Die Standard Lizenz ist die CC-BY, also muß bei Verwendung der Name des Urhebers angegeben werden. Außer bei der Lizenz cc0 muss bei allen anderen Lizenzen der Name des Urhebers angegeben werden.

Hier gibt es weitere Informationen !

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Tonaufnahme beim Film

Für einen guten Film ist die Tonakustik bedeutend,  denn der Ton ist bei einem Film ebenso wichtig, wie das Bild und sollte bestenfalls natürlich klingen soll. Somit muß man flexibel auf Umwelteinflüsse reagieren können. Das interne Mikrofon  der Kamera nimmt den Ton breit auf, also es nimmt alles auf, was in der Umgebung passiert. Externe Mikrofone können ohne Probleme zusätzlich an die Kamera angeschlossen werden.  Vor der Aufnahme sollt daher gut überlegt werden, welches Mikrofon für den richtigen Ton am besten geeignet ist. Mikrofone sind in jedem Camcorder fest eingebaut.
Der Ton, der damit aufgenommen wird, kann jedoch durch die direkte Verbindung zum Gehäuse Probleme mit sich bringen. So hört man bei älteren Geräten die Antriebsgeräusche oder allein durch Berühren der Kamera entstehen unangenehme Geräusche. Wird ein Stativ verwendet kann sich hier der Trittschall störend bemerkbar machen.  Der Vorteil von externen Mikrofonen ist, dass sie weniger Kontakt zum Gehäuse haben.  Je besser die Mikrofonaufhängung , desto weniger unerwünschte Geräusche. Gute Aufhängungen werden durch Gummibänder realisiert, die so gegeneinander verspannt sind, dass das Mikrofon in der Mitte frei schwingen kann und keinen direkten Kontakt zu den massiven Bestandteilen des Gehäuses hat. So etwas nennt man in der Tontechnik  „Spinne“ .
Bleiben die Nebengeräusche wie zum Beispiel der Wind, Regen usw , gerade wenn man in freier Natur aufnimmt. Hierfür gibt es unter anderem einen speziellen Schutz aus Fell, der in der Filmsprache auch „Katze“ genannt wird. Bei Sprachaufnehmen entstehen Popp - und Zischgeräusche. Hier hilft ein Schaumstoffüberzug oder im Studio ein Abstandshalter oder Poppschutz. Jedes Mikrofon hat eine bestimmte Aufnahme- und Richtcharakteristik . Dabei  ist die Empfindlichkeit des Mikrofons in einer Richtung besonders hoch. Ein Mikro mit Kugelcharakteristik ist  in alle Richtungen gleich empfindlich und dient meistens zur Aufnahme von Klangatmosphären , Musik und Geräuschen. Beim der Nierencharakteristik wird nur nach Vorne aufgenommen und unerwünschte Geräusche aus Richtung des Kameramanns werden nicht aufgezeichnet. Die Seiten links und rechts werden nur zu 50% erfasst.  Als Steigerung gibt es noch die Superniere.   Ein Mikrofon mit Achtercharakteristik ist für frontal und rückwärtig eintreffenden Schall gleichermaßen empfindlich, während Schall von den Seiten extrem stark unterdrückt wird. In der Praxis sind solche Mikrofone für Filmaufnahmen weniger geeignet, da sie für das menschliche Ohr unnatürlich klingen. Man findet solche Mikrofone in der Aufnahmetechnik von Musik.
Je näher das Mikrofon an die Schallquelle heranrückt, desto besser der Ton und so geringer die Nebengeräusche. Ist das Mikro direkt an der Kamera befestigt oder sogar eingebaut, muss man nahe an das Motiv heran . Ein Abstand von ein bis zwei Metern ist gut,  es kann auch ruhig näher sein. Um ein Mikrofon im Bild zu haben, werden oft sogenannte Tonangen verwendet , wobei das Mikrofon über den Sprecher gehalten wird und daher hier eine weitere Person notwendig ist. In Ausnahmefällen kann man die Tonangel  auf einem Stativ befestigt werden.
 Stereo oder Mono?
Es gibt für Filmaufnahmen die Möglichkeit, entweder Stereo oder Mono zu filmen. Geräusche und Klänge sollten stets in Stereo aufgenommen werden, weil sie sich im späteren Mix mit der Musik besser im Klangraum verteilen lassen. Dasselbe gilt auch für hochwertige Dialoge zum Beispiel in einem Spielfilm, wenn sich der Proband durch das Bild bewegt. Für die einfachen Sprachaufnahmen z.B. in einem Interview reicht eine Monoaufnahme. Während der Aufnahme sollte der Ton über einen Kopfhörer mitgehört werden. Die Lautstärke im Kopfhörer hat aber rein gar nichts mit dem aufgenommenen Tonpegel zu tun und dient nur zur Kontrolle.  Bei der Aussteuerung  sollte  der optimale Pegel so oft wie möglich erreicht, aber so selten wie möglich überschritten werden. Wo der optimale Pegel liegt,  hängt vom Equipment ab . Unbedingt  Übersteuerungen vermeiden und lieber Spielraum nach oben lassen. Zu wenig Pegel geht allerdings auf Kosten der Qualität.  Normalerweise ist der Arbeitspunkt als 0dB definiert, dann reicht die "Kopffreiheit" bis +6dB.