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Filmmusik Gema freie Filmmusik

Filmmusik wird oft nur am Rande wahrgenommen, doch genau damit vermittelt Sie die Expressionen eines Films .Filmmusik ist meistens funktionale Musik. Sie erfüllt eine Funktion und existiert nicht ihrer selbst willen. Deshalb wird sie oft auch mit anderen kompositorischen Mitteln und Produktionsweisen erstellt als normale Musik. Trotzdem ist sie ein wesentlicher Bestandteil eines Films. Sie unterstützt nicht nur die Handlung, sondern erweckt die Bilder zum leben.

Filmmusik kann hörbar machen, wo, wann und warum eine Filmscene spielt. Sie muss dabei leicht erkennbar und schnell verarbeitbar sein, denn man achtet nicht besonders auf sie, sondern konzentriert sich auf die Bilder und die Handlung.

Die Protagonisten in der Handlung werden nicht nur durch Aussehen und Status charakterisiert, sondern auch durch die Musik. Sie erhalten deshalb oft individuelle Leitmotive, wiederkehrende Themen und Phrasen. Musik kann auch eine geographische oder historische Szenerie schaffen, durch Anlehnung an entsprechende Stile und Genres vergangener Zeiten. Um dies authentischer zu machen, werden oft Stücke von vergangenen Komponisten verwendet oder in derem Stil komponiert.

Dabei entsteht ein komplexes Verhältnis zwischen Film und Musik. Zum Beispiel wird die Musik zeitweise aussetzt oder oder es erklingen in Szenen verschiedene Themen. Typisch sind auch die musikalische Umrahmungen bei Rückblenden oder eigenständige Handlungen innerhalb der Handlung. Wichtig ist die Hervorhebung des Höhepunktes und die Akzentuierung von Szenenhöhepunkten . Hier kann dann die Musik auch mal aus allen Rohren schießen, um dann wieder einfach und rudimentär zu werden.

Letztendlich muss Filmmusik leicht erkennbar und schnell verarbeitbar sein, denn man achtet nicht besonders auf sie, sondern konzentriert sich auf die Bilder und die Handlung

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Barockmusik im Film

In der Barockzeit von 1600 - 1720 hatte der Dreißigjährige Krieg Leid und Zerstörung gebracht und etwa 40 bis 70 % der Bevölkerung getötet. Wer nicht im Kampf ums Leben kam, verhungerte , erlag Seuchen oder wurde einfach ausgeraubt und erschlagen. Alle, die dieser Hölle entkamen, konnte nicht vergessen, was sie erlebt hatten. Es entwickelte sich eine unbändige Lust am Leben und jedem einzelnen Tag alles abzuringen, was er zu bieten hatte. Das spiegelte sich auch in der Musik wieder.

Die Komponisten sogen diesen Zeitgeist auf und lieferten pompöse Opern und emotionale Orchesterbearbeitungen. Es galt, viel Gefühl zu vermitteln mit übertriebenem Pracht und Prunk. Die Barockzeit war Blütezeit der schönen Künste. Die Musik war dabei nicht auf einen lauten und Raum füllenden Klang ausgelegt, sondern bildete ein breites und nuanciertes Klangbild, ein Zusammenspiel und abwechselndes Spiel zwischen Soloinstrumenten und Orchester. Es war die Perfektion der Repräsentation von Macht und Reichtum mit musikalischen Stilmitteln wie dem Generalbass und der Affektenlehre. Große Meister von Bach bis Vivaldi wurden für viel Geld engagiert, um ein Orchester zu leiten und die Musik dafür zu komponieren.

Die Barockmusik und das damalige Lebensgefühl "Carpe diem" versetzt heute viele Menschen in Nostalgie und erinnert an etwas, das wir allzu häufig vergessen im Alltagsstress. Die Kompositionen eignen sich damit bestens für dezente Stimmungen und klare Aussagen in der Filmvertonung und haben auf Grund der vielen bekannten Musiktitel einen großen Wiedererkennungswert. Wer kennt nicht die prunkvollen "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi, das emotionale "Air aus der Suite D-Dur" von Johann Sebastian Bach oder das feierliche "Halleluja" von Georg Friedrich Händel zum Ende der Barockzeit. Die klar strukturierte Barockmusik unterstützt den Filmschnitt und erleichtert die Bild- und Szenenwechsel musikalisch.
 

Das Klassikarchiv des Kayser Medienverlags bietet reichhaltig Kompositionen aus dem Barock.

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Orchester Suite Nr.3 in D 2. Air

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Feuerwerksmusik 

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