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Gemafreie Musik ist für viele Produzenten die kostengünstige Alternative und umgeht die lästige Bürokratie und die hohen Kosten der Nutzungsgesellschaften. Dabei sollte man jedoch stets folgendes beachten : Gemafrei bedeutet nicht urheberfrei. Man braucht also in jedem Fall eine Freigabe des Komponisten zur Nutzung der Musik in seiner Videoproduktion.

Diese Gemafreigabe sollte umfassend sein, egal ob der Film veröffentlicht wird, zum Beispiel im Internet oder bei Youtube, oder als DVD vervielfältigt wird. Die Freigabe sollte zeitlich nicht beschränkt, weltweit gültig und unabhängig von der Auflage der Tonträger sein. Und ganz wichtig, der Name des Komponisten muss aufgeführt werden, denn danach kann die Gema klar prüfen, ob der Urheber wirklich gema frei produziert.

Für die Musik vom Kayser Medienverlag gilt : 1x die Musik einkaufen und immer wieder in den eigenen Videoproduktionen kostenfrei einsetzen. Egal, ob die fertigen Filme öffentlich vorgeführt oder als Video weitergegeben-, verkauft oder im Internet auf YouTube verbreitet werden, es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Jeder Käufer erhält ein persönliches Gemafreigabezertifikat vom Komponisten, ausgestellt auf seinen Namen. Alle Musiktitel stammen vom Filmkomponisten Johannes Kayser, der sich seit über 30 Jahren auf die Produktion gemafreier Filmmusik spezialisiert hat. Alles aus einer Hand schafft für jeden Videoproduzenten Rechtssicherheit für sich und seine Kunden.

Wie darf ich die Musik vom Kayser Medienverlag einsetzen ?

Grundsätzlich gilt  :

1)  1x kaufen - immer wieder verwenden, zeitlich unbegrenzt in allen Ihren Produktionen.

2) Die Gemafreigabe gilt für alle Nutzungsgesellschaften weltweit, also auch für die AKM und SUISA.
    Hier finden Sie weitere Infos : Was ist Gema ? Was ist AKM ? Was ist SUISA ?

 

3) Die Lizenzen sind Personen gebunden und können nicht übertragen werden.
    Wenn nicht anders vereinbart, gilt die Rechnungsadresse als Lizenznehmer.
    Nur Sie als Lizenznehmer dürfen die Musik in Ihren Projekten verwenden.

 
Welche Lizenz braucht man für das Complete Musikarchiv ? Ganz einfach :

Es gibt 3 Lizenztypen beim Kayser Medienverlag : Lite- Lizenz  Standard Lizenz und Professional Lizenz

1) Die Lite Lizenz ist eine besondere Lizenz für das Complete Musikarchiv. Mit dieser Lizenz können Sie Ihre Videos vertonen,öffentlich aufführen und im Internet (z.B. YouTube) zeigen. Jegliche gewebliche Handlung wie z.B. Verkauf ist ausgeschlossen.

2) Die Standard Lizenz ist für alle Produzenten, die  Ihre eigenen Videos vertonen und diese veröffentlichen , aufführen und auch  verkaufen..

3) Die Professional Lizenz wird benötigt, wenn Sie auch für Kunden arbeiten und für diese Videos vertonen . Sie können die fertigen Produkte auch für Ihre Kunden freistellen. Damit ist Ihr Kunde auch auf der sicheren Seite.

Sollten Sie sich nicht sicher sein oder Fragen haben, kontaktieren Sie uns : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Details zu den Lizenzen :

1) Lite Lizenz
für Privatpersonen, die nicht gewerblich /kommerziell ihre eigenen Videos vertonen und diese öffentlich aufführen incl. Veröffentlichung im Internet. Ein gewerblicher Verkauf oder Aufführung der Videos ist ausgeschlossen. Die Musik kann zeitlich und weltweit unbegrenzt immer wieder in den Videos des Lizenznehmers zur Vertonung genutzt werden. Eingeschlossen sind :
- Private Aufführungsrechte / Nutzung über das Internet
- Internetnutzung auf eigenen Webseiten in Verbindung mit Sprache oder Bild
- Videoportale (Youtube, Vimeo, Myvideo etc…)
 

2) Standard Lizenz
für Produzenten, die ihre eigenen Videos Videos vertonen und diese auch gewerblich vertreiben. Die Musik kann zeitlich und weltweit unbegrenzt immer wieder in den Videos des Lizenznehmers zur Vertonung genutzt werden. Eingeschlossen sind :
- Private Aufführungsrechte / Nutzung über das Internet
- Internetnutzung auf eigenen Webseiten in Verbindung mit Sprache oder Bild
- Mechanische Vervielfältigung auf CD, DVD, Blue-Ray
- Videoportale (Youtube, Vimeo, Myvideo etc…)
- Eigene Imagefilme, Dokumentationen, Firmenfilme, Firmenpräsentationen
- Eigene Telefonwarteschleifen, Telefonanlagen
- Eigene Online Lehrvideos, Online Education
- TV Ausstrahlungen eigener Filme (regional, überregional, national, international)

3) Professional Lizenz
für Gewerbetreibende zur Verwendung in Videos und Multimediaproduktionen zur Vertonung eigener Videos und für Kunden. Die Musik kann zeitlich und weltweit unbegrenzt immer wieder in den Videos des Lizenznehmers zur Vertonung genutzt werden. Eingeschlossen sind
- Videovertonung für Kunden
- Gewerbliche Aufführungsrechte / Nutzung über das Internet
- Gewerbliche Internetnutzung, Webseiten, Shops in Verbindung mit Sprache oder Bild
- Mechanische Vervielfältigung von CD, DVD, Blue-Ray zu kommerziellen Zwecken
- Videoportale (Youtube, Vimeo, Myvideo etc…)
- Kommerzielles Radio und Beschallung
- Imagefilme, Dokumentationen, Firmenfilme, Firmenpräsentationen
- Telefonwarteschleifen, Telefonanlagen
- Online Lehrvideos, Online Education
- TV Ausstrahlungen (regional, überregional, national, international)
- Computerspiele (Plattformunabhängig)
- TV Werbung, TV Filme, TV Serien, TV Shows, Kinowerbung, Kinofilme


Allgemein

Sämtliche Musiktitel wurden vom Komponisten Johannes Kayser erstellt und unterliegen den allgemeinen Schutzrechten der Bundesrepublik Deutschland. Der Lizenznehmer erwirbt ein nicht exclusives Nutzungsrecht an den Musikproduktionen, wird aber nicht der Eigentümer der Musik. Alle Kompositionen sind frei von Rechten Dritter.

Die angebotene Musik ist GEMAFREI. Der Komponist Johannes Kayser ist kein Mitglied einer Verwertungsgesellschaft . Somit fallen auch keine Gebühren GEMA, AKM, SUISA, ASCAP, BMI, PRS usw. an. Alle Nutzungs- und Verwertungsrechte werden vom Urheber selbst wahrgenommen. Eine Unterlizenzierung durch den Lizenznehmer wird nicht gestattet. Eine Nutzung der Musikstücke unter eigenem Namen ist untersagt. Die Musikfiles können vom Lizenznehmer in beliebige Format umgewandelt und beliebig bearbeitet, gekürzt, verlängert werden.

Einschränkungen

Die reinen Musiktitel dürfen nicht weiterverkauft und nur in Verbindung mit einem Video oder Sprecherton veröffentlicht werden. Die reine Weitergabe der Komposition ist in jedem Fall untersagt. Dazu gehören auch alle öffentlichen Musikarchive und Tauschbörsen . Ein Weiterverkauf der erworbenen Lizenz und der alleinigen Musikstücke zum Zwecke der Vertonung usw an Dritte ist ebenfalls untersagt. Die Integration in Webseitenvorlagen (Templates) zum Zwecke des Weiterverkaufs ist auch untersagt.

Der Einsatz der Kompositionen in jeglichen Projekten, welchen den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Union sowie den Vereinigten Staaten von Amerika widersprechen oder den öffentlichen und moralischen Grundsätzen nicht entsprechen, ist untersagt. Die Nutzung der Musikstücke ist erst gestattet, wenn der Lizenzpreis in vollem Umfang gezahlt wurde. Der Kayser Medienverlag ist nicht verantwortlich für den Einsatz des vom Käufer erstandenen Produktes, und ist für keinerlei Schäden die aus dem Einsatz des Produktes entstanden sind haftbar zu machen.

Durch das Absenden der Bestellung auf unserer Website gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Vertragsschluss ab. Die Zugangsdaten für Audiodaten werden als Downloadlink zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch senden wir (eventuell gegen Aufpreis) eie Daten- oder Audio CD zu. Die Sicherung der Zugangsdaten liegt im Verantwortungsbereich des Kunden und werden vom Kayser Medienverlag vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.

Widerrufsbelehrung

Digitale Güter wie eBooks, Ratgeber, Ratschläge, Software und Audiodaten sowie versiegelte Datenträger zum Transport der digitalen Güter sind vom Widerrufsrecht im Fernabsatzgesetz ausgeschlossen (BGB § 312d Abs. 4 Ziff. 1), da sie aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zur Rückgabe geeignet sind.

 

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Ist die gema freie Musik tot ?

Ist die gema freie Musik tot?

Welchen Wert hat Filmmusik heute noch? Diese Frage stelle ich mir nach über 30 jähriger Tätigkeit in der Musikindustrie als Filmkomponist für Radio, TV und Industrie. Viel hat sich in dieser langen Zeit entwickelt und geändert, angefangen von den Speichermedien, der damaligen Musikkassette  hin zur  CD, DVD, Blue-Ray  und aktuell  USB Stick oder dem virtuellem Internetspeicher, bis zu den gravierenden Veränderungen in der Musikproduktion.

Kostete ein gut ausgestattetes Musikstudio zur Produktion von Filmmusik in den 80er Jahren noch einen 6stelligen Betrag, kann man heute für 1000 Euro in Broadcastqualität produzieren. Eine sicherlich positive Entwicklung für jeden angehenden Komponisten.

Ohne Musik wäre ein Film nicht denkbar. Eine wichtige Sparte der Musikproduktion war stets die der gema freien Musik, ermöglichte diese doch erst jedem Filmemacher, seine Videos musikalisch zu untermalen und zu einem überschaubaren Preis ohne die teure Bürokratie der Verwertungsgesellschaften und Verlage rechtssicher zu veröffentlichen.  

Es war stets ein Geben und Nehmen zwischen den Filmern und den gema freien Komponisten. Der Markt der Anbieter war überschaubar und die Musikpreise im Verhältnis zum Wert des eingesetzten Videoequipments akzeptabel für beide Seiten. Mit der technischen Entwicklung der Videoproduktion setzte der Preisverfall der Videohardware ein. Wie im Musikbereich kann man heute für einen sehr überschaubaren Preis professionell Filme produzieren. Damit wurde die Videoproduktion zu einem Massenphänomen. Jeder kann heute mit einem Handy ansprechende Filme erstellen. Eigentlich also eine riesige Zielgruppe für die Filmkomponisten.

Gleichzeitig verlor aber der herkömmliche Musikmarkt an Attraktivität. Weniger CD Verkäufe und geringe Einnahmen durch die Streaming-Dienste ließen viele Komponisten in den gema freien Bereich wechseln. Durch das Internet und die Globalisierung entstand plötzlich ein großer Konkurenzkampf  und damit ein Preisverfall der Musik.  Jeder wollte schnell verkaufen, egal wie und um welchen Preis auch immer. Eigentlich gut für die Filmschaffenden.

Jeder Komponist bietet mittlerweile als Marketinginstrument einige Musikstücke aus seinem Repertoire kostenlos für private Filmer an, es gibt Flatrates und Sonderpreise, besondere Vereinbarungen für Videoclubs usw. Es ist halt wie in allen anderen Branchen auch : „Geiz ist geil“. Je geringer aber der Preis, desto weniger die Wertschätzung der gema freien Musik. Qualität liegt dagegen immer im Augenlicht des Betrachters und jeder Komponist gibt in seinen Möglichkeiten sein Bestes. Welche Musik letztendlich eingesetzt wird, entscheidet der Filmemacher.

Durch diesen Werteverfall suchen die Filmschaffenden In den Internetforen immer mehr  nach der kostenlosen Musik und werden dabei  auch immer öfter fündig. Selbst Auftragsproduktionen werden kostenlos ausgelobt und es finden sich willige Komponisten. Im Gegenzug würde aber kein Videoproduzent jemals seine Filmaufnahmen verschenken, verlangt aber kostenlose Musik für seine Postproduktion.  Ist die Filmmusik also nichts mehr wert?

Es scheint so, denn nun beginnt der erste Musikproduzent damit, seine Library komplett kostenlos anzubieten für private- und kommerzielle Videoproduzenten und hofft so, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und an Folgeaufträge zu kommen. Wer beim Einsatz seiner Musik Geld übrig hat, könne nach seinem Ermessen diesem Produzenten Geld spenden. Ein Irrsinn. Auftragsproduktionen werden unter ganz anderen Prämissen vergeben und wer seine eigene Musik so feil bietet, wird kurz über lang scheitern.

Schon Schiller sagte: „So erhaben, so groß ist, soweit entlegen der Himmel ,aber der Kleingeist fand auch bis dahin den Weg.“  Jetzt ist ein Punkt erreicht, wo eine ganze Sparte der Musikindustrie den Bach runtergeht. Wer kein Geld einnimmt, kann auch keins ausgeben und von der Hoffnung auf bezahlte Jobs kann niemand leben. Der Schaden ist jetzt schon irreparabel.

Die Videopresse schafft diesem kostenlosen Wahnsinn sogar noch ein Forum, aber wer soll in Zukunft die Anzeigen schalten, wenn alles kostenlos ist, wer sponsored die kleinen Printbeilagen bei Filmfestivals und wer hilft den Filmschaffenden bei kleinen Marketingaktionen, wenn kein Geld mehr fließt ?

Leben und leben lassen. Das gilt eigentlich in jeder Branche, egal ob Konkurrent oder Mitbewerber. Wer an seinem eigenen Ast sägt, fällt irgendwann hinunter. Aber was kommt dann? Wer soll in Zukunft neue Musik komponieren ohne damit Geld zu verdienen? Woher kommt die Kreativität , wenn Musik nicht mehr wertgeschätzt wird ?

Ich als alt gedienter Filmkomponist weiß es im Moment nicht, kann aber auf meine langjährige Kundschaft vertrauen. Ich habe in den 30 Jahren meiner Tätigkeit alle Rechnungen bezahlen können, habe 2 großartige Kinder aufgezogen und konnte mir dann und wann auch mal einen Urlaub leisten. Ob das meine Kollegen in 20 Jahren auch sagen können?  Aber wie heißt es so schön : „Wir schaffen das“