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Die beste Filmmusik ist diejenige, die man nicht hört

Welche Musik im Film eingesetzt wird, entscheidet stark mit über die Wirkung einer Szene .Ob zum Beispiel eine Natur - oder Tieraufnahme heiter, spannend oder gruselig "rüberkommt", hängt nicht zuletzt von der Musik ab. Der Einsatz von Filmmusik ist eine sehr bewusste Entscheidung des Filmemachers und setzt letztendlich die gesamte Wirkung und Aussage einer Szene. Neben der Musik gehören natürlich die Sprache – Originaltöne (O-Töne) und Sprecherkommentare – Geräusche (Atmo) und sogar Stille zum Gesamtkonzept der Filmszene.

Der Zuschauer erwartet Abwechselung und empfindet Filme ansprechender, wenn Stimmungen wechseln. Auch wenn Musik die meiste Zeit über nicht bewusst aufgenommen wird, schafft sie im Film Stimmung und Dynamik. So werden beispielsweise sehr tiefe, Frequenzen eingesetzt, um Angstgefühle zu erzeugen. Freundliche Akkorde schaffen dagegen eine Wohlfühlsituation.

Musik verfügt über so viele Möglichkeiten, dass sie nahezu jede visuelle Situation musikalisch gestalten und in beliebige Stimmungen einordnen kann. Sie ist ein psychologisches Mittel und lenkt die Aufmerksamkeit so , dass eine Szene auf bestimmte Art und Weise wahrgenommen wird. Mal ist Musik quantitativ stark vertreten, mal steht sie im Hintergrund, mal klingt sie rudimentär, pompös oder heroisch.

Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Das Saxophon in der Filmmusik

 
Das Saxophon hat seinen Namen von ihrem Erfinder Adolphe Sax und ist eine Mischung aus Klarinette im Bereich Tonerzeugung und der Oboe mit der konischen Bohrung. Durch die Verwandtschaft zur Klarinette wird das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten gezählt. Es wurde im Jahr 1844 erstmals im Symphonieorchester eingesetzt.
Einige Werke sind speziell für dieses Instrument komponiert worden, z.B. von Hector Berlioz und Georges Bizet. Trotzdem konnte sich das Saxophon im klassischen Orchester nicht durchsetzen.

Die Bedeutung, die Saxophone heute in der Musik haben, verdanken sie in erster Linie dem Jazz und den Musikern der New Orleans-Zeit. Es ist mit seiner klanglichen Vielseitigkeit als ideal für Improvisationen und neue musikalischen Vorstellungen. Heutzutage zählt das Saxophon zu den beliebtesten Musikinstrumenten und vermittelt das Image von Jugend und Moderne. Es ist schnell zu erlernen und leicht zu bespielen.
Berühmte Jazz-Saxophonisten sind Sidney Bechet , Charlie Parker , Lester Young oder John Coltrane.
Bei Militärkapellen nehmen Saxophone in der Regel den Platz der Klarinetten ein.

Das Saxophon hat enorme klanglichen Variationsmöglichkeiten und brilliert mit seiner Expressivität. Es hat einen warmen, leicht rauhen, in hohen Lagen durchdringenden und in tiefen Lagen etwas schnarrenden, manchmal sogar blechigen und metallischen Klang.