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Frédéric Chopin komponierte fast ausschließlich für Klavier und diese Musikstücke sind ein einzigartiges Phänomen in der Geschichte der Musik. Die Inspiration ist Hauptbestandteil des Gesamtwerks. Er hat ein unerschöpfliches Werk hinterlassen, das herausragende Pianisten immer wieder begeistert.

Chopin entlockte dem Klavier ungeahnte Möglichkeiten des Ausdrucks, schuf einen herausragenden persönlichen Stil und dadurch Klangwelten, die vorher weitgehend unbekannt waren. Die Melancholie als dominante Stimmung in vielen Klavierstücken ist die Folge seiner Sehnsucht nach seiner Heimat, nach Geborgenheit, nach unerreichbaren Frauen und nach Vergangenheit.

Die Intensität seiner Musik steht im gegensätzlichen Verhältnis zu seiner zerbrechlichen Erscheinung. Chopin litt vermutlich seit seiner Kindheit an einer fortschreitenden Lungentuberkulose und ist daran auch verstorben. Zudem hatte er Depressionen und Halluzinationen, die sich in seinen Werken immer wieder manifestieren.

Chopins Musik ist für viele Vertonungen die perfekte Filmmusik. Sie unterstützt bewegte Szenen mit einer Unaufdringlichkeit und Stimmungsfülle, die seines Gleichen sucht. Der Blick auf das Wesentliche verhilft vielen Bildszenen zu neuem Glanz. Die beeindruckende Vielfalt der Gefühle und Stimmungen sowie ihre vielen kompositorischen Wandlungen sind einzigartig. Die Bandbreite der Gedanken und emotionalen Zustände in der Musik Chopins scheinen fast unbegrenzt.
 



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Tipps rund um die gema freie Musik und Vertonung

Das Cello in der Filmmusik

Das Cello oder Violoncello entstand im 16 Jahrhundert und besetzt in der Streichinstrumentenfamilie die Tenorlage. Wegen der Größe wird es mit einem Stachel am Boden fixiert. Seine Entstehung wird auf das frühe 16. Jahrhundert datiert. Seitdem hat es sich von der Bauform kaum verändert. Der Klang des Cellos wird mit dem Bogen erzeugt und wird in der Kammermusik als auch im Orchester eingesetzt. Es übernimmt oft die Begleitung der Melodie, die von hohen Instrumenten, gespielt wird.

Solistisch ist das Cello gut besetzt. Mit seinem Tonumfang von fast fünf Oktaven klingt das Cello dunkel und kraftvoll in der Tiefe, samtig und lyrisch in der Tenorlage und in den höheren Lagen strahlend und brilliant. Das Cello hat eine Seele und unterstützt durch seinen großen Tonumfang Emotionen und Gefühle. Es erzeugt einen sehr innerlichen, warmen, dunklen Ton, variabel wie der Gesang eines Menschen. Es kann weich , warm und sonor klingen wie auch glänzend, dick und gewichtig. Das Cello hört man im Jazz, in Rock- oder Popmusik und natürlich für emotionale Themen in der Filmmusik.